Düsseldorf  |  Entdecken und Erleben

Neues  Aus  Düsseldorf

Eine Stadt ändert ihr Gesicht


Das zentrale Thema von  Düsseldorf | Entdecken und Erleben  steht in engem Zusammenhang mit dem Verhältnis von Stadt und seinen Einwohnern. Die Tradition der Stadt Düsseldorf, ihre bauliche Kultur, die Beschäftigung mit den städtischen Räumen und Ensembles bilden den Hintergrund dieser Seite.

 

Ob Stadt- oder Landschafts-Architektur, ob Tradition oder Moderne, ob Alt oder Neu.

 

Auf  Düsseldorf | Entdecken und Erleben  werden nicht nur die Veränderungen der Stadt Düsseldorf aufgezeigt. Konsequent sollen auch die vorhandenen Landschaftsräume dokumentiert und auf Fotos bewahrt werden.

 

Aus städtebaulicher oder landschaftsgestalterischer, aber auch aus künstlerischer Sicht, werden auf   Düsseldorf | Entdecken und Erleben  Fotos zu finden sein, die über die normale Berichterstattung hinausgehen.

 


KONRAD-ADENAUER-PLATZ 1  Konrad-Adenauer-Platz  Stadtmitte
KONRAD-ADENAUER-PLATZ 1 | Konrad-Adenauer-Platz | Stadtmitte


Fashion House wird für Wohnungen abgerissen

27.04.2017

 

Düsseldorf. Eine Nutzung für Mode und Ausstellungen hat in den beiden Fashion Häusern nahe der Danziger Straße, die aus den 1970er und 1980er Jahren stammen, keine Zukunft. Das erklärte Stadtplaner Markus Stranzenbach gestern in der Bezirksvertretung 5. Anstelle der Gebäude sollen nun Wohnhäuser entstehen, deren Erdgeschosse auch für Einzelhandel oder Gastronomie genutzt werden können.

 

Um "ein nachhaltiges und qualitätsvolles Konzept" zu erarbeiten, soll dem Bebauungsplan ein Werkstattverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorausgehen. Drei bereits erarbeitete Entwürfe dienen dabei nur als Anregung. Alle drei sehen entlang der Danziger Straße eine geschlossene Lärmschutzbebauung vor. Während im Osten des Gebietes die Gebäude denen der Nachbarschaft angepasst werden sollen, könnten in der Mitte des Areals bis zu zwölfstöckige Hochhäuser entstehen.

 

Das Workshopverfahren soll am 9. Juni mit einer Begehung des Geländes starten. Die Bezirksvertreter lehnten das mit den Stimmen der CDU ab, der in der Jury zu wenig Architekten und Stadtplaner sind. Es fehle an Fachkompetenz, hieß es. Jetzt muss der übergeordnete Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 3. Mai entscheiden, ob und wie es weitergeht.

© 2017 rp-online.de

"La Couronne" - Neuer Investor holt Erfolgsgastronomen in Bauruine an der Jahnstraße

13.04.2017

 

Die Anlieger im Quartier Jahnstraße/Adersstraße können aufatmen: Nach der Bau-Pleite des US-Investors Ray A., der großspurig Luxus-Apartments plante, hat ein österreichischer Projektentwickler die Bauruine gekauft. Neben "bezahlbare Wohnungen" hat er für die Ladenzeile bereits einen Mieter: die Restaurant-Kette "L’Osteria"!

Eröffnung 2018

 

Auf deren Internetpräsenz ist bereits die Eröffnung für 2018 angekündigt. Die Erfolgsgastronomen (Umsatz europaweit 60 Millionen Euro) betreiben schon 72 Restaurants mit "eigener Pastamanufaktur", machen "Pizza, Pasta, preisgekrönt" in italienischem und geselligem Ambiente.

 

Der neue Investor, die Ulrich Huber Beteiligungs GmbH ("uh-invest") aus Tirol, gehört zu den Immobilienplayern, die in den deutschen "Big 7"-Städten (darunter Düsseldorf) auf perfekte Standorte fixiert sind.

 

Ulrich Huber zum EXPRESS: "Wir stimmen uns gerade mit den lokalen Baubehörden ab. Die Lage ist erstklassig. Das Quartier wird aufgewertet und wir haben eine Gastronomie für die Ladenzeile gewinnen können, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Ausbau soll im Mai beginnen."

 

Huber zu seinem neuen Projekt: "Wir müssen die vorhandene Bausubstanz erst unseren Konzepten anpassen. Dafür haben wir gute Architekten gewonnen, die unsere Ideen verwirklichen."

 

Quelle: express.de © 2017

KÖ-BOGEN II  |  Ingenhoven-Tal  |  Stadtmitte

KÖ-BOGEN II Ingenhoven-Tal  Stadtmitte Foto Centrum Cadman
KÖ-BOGEN II | Ingenhoven-Tal | Stadtmitte | © 2017 Centrum Cadman

An der Schadowstraße entsteht bis Ende 2019 ein Einkaufs- und Bürohaus. Die Glasfassade ist 111 Meter lang. Links davon können die Menschen auf dem Dach des Dreiecksgebäudes sitzen.

FOTO: Centrum/Cadman

Die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Stadtquartieren

Wie der richtige Mix an Immobilien und Menschen auch mit der Integration von Mikrowohn- und Apartment-Projekten gelingt, denn Düsseldorf ist eine der Single-Metropolen in Deutschland. Zu jedem zweiten Haushalt in der Stadt (genau 49,7 Prozent) gehört nur eine Person.

Genug passende Unterkünfte gibt es für diese Gruppe allerdings bei weitem nicht. Nur jede vierte Wohnung (26,2 Prozent) in der NRW-Landeshauptstadt bietet mit 1 oder 2 Zimmern die passende Größe. Und die Neubauten verstärken diese Diskrepanz leider weiter. Lediglich 15,1 Prozent der zwischen 2010 und 2014 errichteten Projekte haben maximal zwei Zimmer. Und auch bei den Baugenehmigungen liegt der Wert mit 18,6 Prozent weit unter dem benötigten Wert. Die Schere zwischen der Zahl der Single-Haushalte und passenden Wohn-Angeboten geht also in Zukunft noch weiter auseinander.

Bei dem Bedarf an besonderen Unterbringungsprojekten gibt es eine weitere Zielgruppe, die zu berücksichtigen ist. Nämlich diejenigen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen nur für einige Wochen oder Monate von ihrem eigentlichen Hauptwohnsitz entfernen und für diese Zeit eine zweite Unterkunft nutzen. In der Fachterminologie nennt man dies "Multilokales Wohnen". Dazu gehört unter anderem die immer größer werdende Schar an Projekt-Mitarbeitern oder Beratern, die etwa für drei oder vier Monate ein Unternehmen bei einer bestimmten Aufgabe unterstützen und dann zum nächsten Auftrag - oft in einer anderen Stadt - weiterziehen. Aber auch private Gründe, etwa weil sich die Familienmitglieder auf mehrere Städte verteilen, verstärkt zunehmend das Wohnen an mehreren Orten.

Bereits heute gibt es in Deutschland schätzungsweise 1,9 Millionen Haushalte, in denen die Menschen multilokal wohnen und leben. Das entspricht einem Anteil von fast fünf Prozent aller Haushalte. Dieser Gruppe werden angesichts steigender Mobilitätsansprüche in der Arbeitswelt sowie flexiblerer Lebensentwürfe zukünftig immer mehr Menschen hinzugerechnet. Umso wichtiger, dass bei Neubau-Projekten in den Zentrums-Lagen besser an diese Klientel gedacht wird.

Eine Immobilienentwicklung, die einen solchen, neuen Wohn-Bedarf im Blick hat, ist das Bauvorhaben der GBI AG am Düsseldorfer Hauptbahnhof, auf dem Gelände der dortigen ehemaligen Autoverlade-Station. Für die rund 17.000 Quadratmeter große, zwischen Harkortstraße, Graf-Adolf-Straße, Konrad-Adenauer-Platz und der Bahntrasse gelegene Fläche sollen nach dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens die Bauarbeiten Ende  2018 beginnen. Und zu dem dort geplanten Mix an Nutzungen gehören neben klassischen Hotels auch Apartment Hotels - also Zimmer mit Küchenzeile und zusätzlicher Ausstattung für längere Aufenthalte - sowie Studentenwohnungen, eine weitere Art des Multilokalen Wohnens.

In Düsseldorf kann man aus einem Bedarf für solche neue Wohnformen eine städtebauliche Tugend machen. Die Angebote für Projektmitarbeiter, Auszubildende oder Studenten können nämlich auch dazu beitragen, das Umfeld um den Düsseldorfer Hauptbahnhof, wieder in das städtische Leben zu integrieren. Es geht auch darum, in den entstehenden Gebäuden Menschen anzusiedeln, welche diesen Ort in künftig guter Lage Düsseldorfs als - vorübergehenden - Heimat-Standort annehmen und zudem den dort entstehenden öffentlichen Raum nutzen. Daher würden wir es auch sehr begrüßen, wenn im Zusammenhang mit unseren Bauaktivitäten, der Konrad-Adenauer-Platz eine neue Gestaltung erführe.

Da in den direkt an der Bahnstrecke gelegenen Unterkünften klassischer Wohnungsbau nicht umsetzbar ist, passen dafür ideal die Nachfrager temporären Wohnens, etwa der Apartment Hotels. Für diese wird über eine Gastronomie-Ansiedlung in den Erdgeschossen der benachbarten Hotels auch ein dringend benötigtes Angebot zur Verfügung gestellt.

Das Konzept ist klar: Die Studenten plus die Projektmitarbeiter oder andere Gäste mit längeren Aufenthalten werden einen Teil der freien Zeit im neu gestalteten, öffentlichen Raum rund um den Hauptbahnhof verbringen. Das macht das neu entstehende Areal attraktiv, lockt andere Gruppen an und trägt entscheidend zur Belebung des Standorts bei. Somit wird in Düsseldorf der richtige Mix an Immobilien und Menschen verwirklicht. Mit Hilfe der Immobilienentwicklung der GBI AG gelingt die Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung eines bislang eher stiefmütterlich behandelten Stadtquartiers.


© 2016 Heuer Dialog GmbH

FlinCarré - Baustellen WEBCAM


"Es gibt keine Architekten mehr, nur noch Firmen, die Immobilienleute bedienen, das hat nichts mit Architektur zu tun."

 

Georg Heinrichs   Architekt und Stadtplaner


Düsseldorf steht niemals still. Auf der Straße, unter der Erde oder in der Luft - alles ist in Bewegung. Die Rahmenbedingungen hierfür schafft eine sinnvolle Stadtplanung, die alle Aspekte des täglichen Lebens berücksichtigt.

  • EKISO Entwicklungsgebiet Innenstadt Süd-Ost

 

© Stadtplanungsamt Düsseldorf

Die Liste der Bauobjekte zur Düsseldorfer Stadtentwicklung ist nicht vollständig und wird laufend ergänzt.

 

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