Aktuelles zu Baupojekten in Düsseldorf

Wie toll ist das denn?

19.09.2018

 

L’Osteria ist eine im Jahr 1999 gegründete Systemgastronomiekette aus Nürnberg und wer es noch nicht mitbekommen hat, Ende des Jahres werden gleich zwei dieser Restaurants ihre Türen in Düsseldorf öffnen.

 

Schon länger geplant ist das L’Osteria Restaurant auf der Jahnstraße Ecke Aders-Hüttenstraße, welches ab dem 29. November 2018 uns mit Pizza, Pasta und reichlich italienischem Flair erwartet.

 

Seit 2009 geht die Kette aber auch auf die grüne Wiese und erbaut dort standardisierte Neubauten (sogenannte Freestandern).  

Eines dieser Restaurants entsteht zurzeit im Düsseldorfer Norden auf der Theodorstraße (direkt neben dem Hilti Store Düsseldorf) in unmittelbarer Nähe zum ISS-Dome. Dort können wir ab dem 6. Dezember 2018 nach einem Eishockeyspiel oder dem Konzerte nebenan die "beste Pizza der Stadt" genießen (Werbespruch von L’Osteria). Hier ist das Platzangebot größer als im Restaurant auf der Jahnstraße.

 

Das Angebot bei L’Osteria ist standardisiert und begrenzt auf Pizza in einheitlicher (Über-)Größe von 45 cm, Pasta, Salate, Antipasti und Desserts. Dazu gibt es ein Menü der Woche. Die Küche ist offen einsehbar.

 

Da kann ich nur guten Appetit wünschen.

mfg rüdiger

Textauszüge Wikipedia®

©  FR L’Osteria Nürnberg


Möbelhäuser in der Theodorstraß FOTO Höffner
Möbelhäuser in der Theodorstraß - 2018 © Animation Höffner

Düsseldorf droht ein neuer Möbel-Krieg
23.02.2018


Die weitgehend geänderten Pläne des Unternehmers Kurt Krieger für sein Höffner-Möbelhaus in Rath haben bei Bezirkspolitikern und Verwaltung für heftige Irritationen gesorgt. Krieger hatte den Plan für einen Skonto-Mitnahmemarkt neben dem Haupt-Möbelhaus überraschend aufgegeben und will stattdessen nun ein riesiges Logistikzentrum auf dem Gelände errichten. Das bekräftigte er am Mittwochabend bei einer Versammlung in Rath und verknüpfte das Schicksal des Gesamtprojektes mit der Änderung. "Aus heutiger Sicht kann ich nur beides zusammen bauen", sagte Krieger und begründete das mit den geänderten Bedingungen und Herausforderungen für den Handel. Die anwesenden Politiker stellten dagegen in Frage, ob so ein Hochregallager überhaupt umgesetzt werden kann. "Sie können sicher sein, dass wir das in der Bezirksvertretung so nicht genehmigen werden", erklärte etwa Rolf Wieroszewsky (FDP).

"Das hat uns schon ein Stück weit geschockt", sagte auch Planungsdezernentin Cornelia Zuschke über die Pläne. Sie stellte klar, dass das weit fortgeschrittene Planungsverfahren nicht einfach fortgeführt werden kann, wenn mit dem 44 Meter hohen Lager eine komplett neue Komponente dazukomme: "Solche Pläne gehen nicht einfach mal eben so mit." Immerhin habe man immer im Blick gehabt, dass man ein Stück Stadt mit Aufenthaltsqualität schaffen wolle, jetzt müsse man aber neben der Optik des Lagers auch die Auswirkungen durch zusätzlichen Lkw-Verkehr betrachten.

Zuschke bot Krieger an, man könne die Pläne möglicherweise zweiteilen. Auf diese Weise würde die Planung für das Möbelhaus ohne Verzögerung vorangetrieben, während man getrennt davon das Logistikzentrum in allen Schritten prüft. Eine Zustimmung Kriegers scheint aber unwahrscheinlich, weil er dann zunächst ohne Garantie für das von ihm zur Bedingung gemachte Logistiklager bauen müsste.

Die Stimmung zwischen Dezernentin und Unternehmer war hörbar angespannt, Zuschke fühlte sich von Krieger mangelhaft informiert. Während der sich jovial gab und das Gespräch bei der Stadt lobte ("Es war sehr freundlich, ich bin nicht rausgeflogen"), mochte die Planungsdezernentin nicht den Eindruck von Harmonie entstehen lassen: "Es war sehr deutlich!" Sie forderte Verkehrsgutachten und eine präzise Betriebsbeschreibung und betonte, dass die Stadt im Verfahren zügig auf alles regiert habe: "Die Vollbremsung hat jetzt er gemacht."

Auch CDU-Planungsexperte Alexander Fils sprach von einem "kleinen Schock". Er gab sich zwar milde in der Beurteilung des Entwurfs für das verglaste Logistikzentrum ("Ich habe noch nie so ein schönes Hochregallager gesehen"), wies aber darauf hin, dass man von einem etwa 15 Stockwerke hohen Gebäude spreche: "Man muss fragen, ob das der richtige Bau ist direkt an einem Einfallstor für die 300.000 Einpendler in die Stadt." Dazu komme die Frage, ob die Kreuzungen im Umfeld die Aufnahmekapazität für so umfassenden Lieferverkehr hätten. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel, die zu dem Abend geladen hatte, sagte, man müsse auch im Blick halten, ob der Bau halten könne, was die Animation verspreche: "Und dass es kein Trümmerhaufen wird."

 

© 2018 RP Digital


Neubau: Krieger-Gruppe plant Lager

15.02.2018

 

Der Möbelkonzern Krieger mit Sitz in Schönefeld will im Düsseldorfer Stadtteil Rath ein Logistikzentrum errichten. Das berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Online-Ausgabe vom 14. Februar. Demzufolge soll das Unternehmen seine ursprünglichen Pläne begraben haben, drei Möbelhäuser in der Theodorstraße bauen zu lassen, neben Höffner noch ein Haus der Luxuslinie Krieger Home sowie ein Gebäude für die preiswerte Linie Sconto. Der Zeitung zufolge entsteht nun nur ein Höffner-Möbelhaus sowie das große Lager. In das Haus integriert wird Krieger Home. Die Pläne für die Linie Sconto seien dagegen ad acta gelegt worden.

 

Insgesamt sollen statt der angedachten 50 bis 60 Millionen Euro nun bis zu 100 Millionen Euro investiert werden – dazu kommt der Kaufpreis des Grundstücks. Bisher verfügt der Konzern über drei große Logistikzentren in Deutschland: in Hamburg, Berlin und Leipzig. Dazu kommen mehrere kleine Lager in Süddeutschland. Die Ursache für die geänderten Pläne liegen laut Inhaber Kurt Krieger an den veränderten Konsumgewohnheiten der Menschen beim Möbelkauf. Die Kunden würden die Waren bestellen und sie dann abholen kommen, sagte der Firmenchef laut des Zeitungsberichts. Er hofft, dass die Anlagen im Jahr 2020 eröffnet werden können.

© 2018 HUSS-VERLAG GmbH München


Fashion House wird für Wohnungen abgerissen

27.04.2017

 

Düsseldorf. Eine Nutzung für Mode und Ausstellungen hat in den beiden Fashion Häusern nahe der Danziger Straße, die aus den 1970er und 1980er Jahren stammen, keine Zukunft. Das erklärte Stadtplaner Markus Stranzenbach gestern in der Bezirksvertretung 5. Anstelle der Gebäude sollen nun Wohnhäuser entstehen, deren Erdgeschosse auch für Einzelhandel oder Gastronomie genutzt werden können.

 

Um "ein nachhaltiges und qualitätsvolles Konzept" zu erarbeiten, soll dem Bebauungsplan ein Werkstattverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorausgehen. Drei bereits erarbeitete Entwürfe dienen dabei nur als Anregung. Alle drei sehen entlang der Danziger Straße eine geschlossene Lärmschutzbebauung vor. Während im Osten des Gebietes die Gebäude denen der Nachbarschaft angepasst werden sollen, könnten in der Mitte des Areals bis zu zwölfstöckige Hochhäuser entstehen.

 

Das Workshopverfahren soll am 9. Juni mit einer Begehung des Geländes starten. Die Bezirksvertreter lehnten das mit den Stimmen der CDU ab, der in der Jury zu wenig Architekten und Stadtplaner sind. Es fehle an Fachkompetenz, hieß es. Jetzt muss der übergeordnete Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 3. Mai entscheiden, ob und wie es weitergeht.

© 2017 rp-online.de


RHEINTOWER  Stromstraße  Medienhafen Foto ingenhoven architects Düsseldorf
RHEINTOWER | Stromstraße | Medienhafen | © ingenhoven architects Düsseldorf

Promenade bis in den Medienhafen?

16.03.2016

 

Die Stadt Düsseldorf nimmt Anlauf zur Verlängerung der Rheinuferpromenade vom Landtag bis zu den Gehry-Bauten. OB Thomas Geisel hat diese Idee am Mittwoch bei seiner Präsentation auf der weltweit größten Immobilienmesse Mipim in Cannes in die Diskussion gebracht. Die Promenade würde um 400 Meter wachsen und vom Vorplatz des Eingangs am Landtag in Richtung Hammer Straße weitergeführt.

 

Angedacht ist auch die Bebauung des Parkplatzes zwischen WDR und Rheinturm. Geisel zeigte eine Visualisierung von Christoph Ingenhoven, der dort zwei Wohntürme vorschlägt. Die Gebäude sind 13 und 17 Geschosse hoch, 55 bis 60 Wohnungen könnten entstehen. Besonderes Merkmal: Die Häuser sehen aus, als ob Bungalows asymmetrisch übereinandergestapelt wurden. In einer zweigeschossigen Tiefgarage sollen 118 Stellplätze eingerichtet werden.

© 2016  wz online


Hines erwirbt das Projektareal Kasernenstraße 39-49

07.10.2015

 

Hines hat in einem Joint Venture mit einem deutschen institutionellen Investor die Grundstücke Kasernenstraße 39-49 in zentraler Lage des Düsseldorfer Bankenviertels beurkundet. Das Objekt wurde durch die Commerzbank AG veräußert, die exklusiv durch BNP Paribas Real Estate und ANTEON Immobilien vertreten wurde. Auf Käuferseite berieten Berwin Leighton Paisner sowie Ernst & Young die Akquisition rechtlich und steuerlich. Die Verkäuferseite wurde durch HauckSchuchardt rechtlich und steuerlich beraten. Der Nutzen/-Lastenübergang ist für Anfang 2016 geplant.

 

Das Projektareal bietet eine einmalige Entwicklungschance im Herzen des Düsseldorfer CBD/Bankenviertels. Der Standort ist eine der zentralsten und begehrtesten Lagen in der Düsseldorfer Innenstadt sowie Standort repräsentativer Bank- und Verwaltungsgebäude.

 

Das zu revitalisierende denkmalgeschützte 13-geschossige Hochhaus, welches von 1959 bis 1962 mit einer einzigartigen „Karosseriefassade“ errichtet wurde, hat einmalige Panoramablicke über die Düsseldorfer Innenstadt. Gleichzeitig ist der geplante Neubau auf den Nachbargrundstücken eine einzigartige Möglichkeit, hochmoderne und exklusive Mietflächen zu schaffen.

 

Die unmittelbare Nähe zur Königsallee, einer der prominentesten Einkaufsstraßen Deutschlands, und zum Carlsplatz bietet eine hervorragende Infrastruktur sowie soziale und kulturelle Einrichtungen im direkten Umfeld.

 

Christoph Reschke, Geschäftsführer Hines Immobilien GmbH, ist vom Projekt überzeugt: „Unser Ziel ist es, der Kasernenstraße in zentralster Lage des Düsseldorfer Bankenviertels eine neue Gebäudequalität zu geben. Das Projekt bietet die einmalige Chance, eines der letzten verfügbaren Grundstücke im Düsseldorfer Bankenviertel mit hoch qualitativen Neubauten zu bebauen und das denkmalgeschützte Hochhaus umfangreich zu revitalisieren. Wir sind überzeugt, so den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der anspruchsvollen Mieterschaft in Düsseldorf gerecht werden zu können.“

 

© 2015   Deal Magazin


Hines erwirbt das Shopping-Center "Düsseldorf Arcaden"

01.10.2015

 

Der Investor Hines hat für einen deutschen Spezialfonds das Shopping-Center "Düsseldorf Arcaden" im Stadtteil Bilk erworben. Verkäufer ist der kanadische Investor Ivanhoé Cambridge. Die Immobilie soll langfristig im Bestand des Fonds bleiben. Die Hines Immobilien GmbH war als Akquisitionsmanager tätig und übernimmt das Asset-Management.

 

Das Shopping-Center wurde im Jahr 2008 errichtet und verfügt über zirka 38.000 Quadratmeter Handelsfläche für 110 Einzelhändler. Mieter sind unter anderem Media Markt, H&M, New Yorker, Esprit, Aldi und Deichmann. Weiterhin gehören 2.200 Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf 17 Wohneinheiten zur Immobilie. Momentan finden Umbaumaßnahmen für die Etablierung eines Food-Courts statt.

 

Ivanhoé Cambridge wurde durch CBRE vertreten. Auf Käuferseite berieten Berwin Leighton Paisner, Ernst & Young sowie ChandlerKBS die Akquisition rechtlich, steuerlich und technisch. Die Verkäuferseite wurde durch Allen & Overy, PWC sowie Valteq beraten.

 

 © 2015  haufe.de/immobilien - Online Redaktion


ANDEAS QUARTIER Altstadt Foto FRANKONIA Eurobau AG
ANDEAS QUARTIER | Altstadt | © FRANKONIA Eurobau AG

Mutter-Ey-Platz

25.08.2015

 

Die Bezirksvertretung I wird am kommenden Freitag, dem 28. August 2015, beschließen, dass die neu entstandene Fläche zwischen dem Andreas Quartier der FRANKONIA Eurobau und der Neubrückstraße den Namen Mutter-Ey-Platz erhält. Mutter Ey unterstützte in den 1920er Jahren mit einem eigenen Verlag und einer Galerie die Kunstszene Düsseldorfs. Sie gilt als eine der bedeutendsten Galeristinnen und Förderinnen moderner Malerei.

 

In Anerkennung ihrer selbstlosen Arbeit für die Kunstszene der gesamten Stadt hat der Bildhauer Bert Gerresheim zudem ein Mutter-Ey-Denkmal für die FRANKONIA Eurobau entworfen. Dieses wird von dem Kunstgießer Prof. Karl-Heinz Schmäke als eine 2,50 Meter hohe Bronze-Skulptur ausgeführt und künftig die Besucher der Neubrückstraße empfangen. Neben der Skulptur soll auch ein „Mutter-Ey-Café“ im neuen Andreas Quartier entstehen.

© 2015 frankonia

Foto Ortner & Ortner Baukunst Wien
© Ortner & Ortner Baukunst Wien

Refurbishing Wehrhahn Center

27.08.2015

 

Das 1985 errichtete Haus am Wehrhahn ist in seiner Anlage ein großes städtisches Haus, wie es im Lauf der Straße öfter zu finden ist. Diesen in der Figur angelegten Umstand gilt es wieder aufzugreifen und zu einem großzügigen Haus zu entwickeln. Das im Bestand zerklüftete Volumen wird durch Hinzufügen und Entfernen beruhigt. Die landschaftlich gestalteten Staffelgeschosse werden durch Aufstockungen zu einer klaren Kubatur vereinfacht.

 

Die durch die bestehende Auskragung im 1.OG in der Kubatur eingeschriebene Horizontalität wird als Thema des neuen Entwurfes auf das ganze Haus ausgeweitet. Horizontale Bänder aus Naturstein erzeugen ein leichtes, geschichtetes Volumen.

 

Der Vorplatz an der Oststraße ist der zentrale Ort und Adresse für das neue Haus am Wehrhahn. Die am Wehrhahn einfach geschichteten Bänder schwingen an dieser Stelle vor und zurück, bilden ein Vordach und Terrassen.

© 2016  Ortner & Ortner Baukunst Wien


Letzte Baufeld im Quartier le flair verkauft

 

Aberdeen Asset Management erwirbt neun Mietshäuser im vierten Bauabschnitt - Fertigstellung Mitte 2017.

HOCHTIEF Projektentwicklung und INTERBODEN Innovative Lebenswelten haben im Düsseldorfer Quartier le flair 155 auf Baufeld 12 geplante Mietwohnungen verkauft. Aberdeen Asset Management Deutschland erwirbt die neun Wohnhäuser mit eigener Tiefgarage für einen von ihr gemanagten Immobilien-Spezialfonds. Über den Kaufpreis vereinbarten die Vertragspartner Stillschweigen. Im September 2015 werden die Bauarbeiten für den vierten Bauabschnitt der Quartierentwicklung aufgenommen. Die drei- bis sechsgeschossigen Gebäude mit gut 12.300 Quadratmeter Wohnfläche sollen bis Mitte 2017 fertiggestellt werden.

 

Zwischen den Stadtteilen Düsseldorf-Pempelfort und -Derendorf entsteht "le flair - das Viertel voller Leben" als Teil der Gesamtentwicklung Le Quartier Central. Auf dem sechs Hektar umfassenden Areal sollen bis 2018 insgesamt zirka 850 Etagenwohnungen und Townhouses sowie Gewerbeflächen gebaut werden. Etwa die Hälfte der Fläche ist als parkähnlicher Grüngürtel gestaltet. 270 Eigentums- und 300 Mietwohnungen sind bereits fertiggestellt oder zurzeit im Bau. Ebenfalls fertiggestellt und verkauft sind die Dienstleistungs- und Handelsflächen innerhalb des Viertels sowie das siebengeschossige Büro- und Geschäftshaus DreiEins an der Franklinbrücke. Insgesamt sind rund 95 Prozent der Wohn- und Gewerbefläche bis heute veräußert.

 

© 2013 HOCHTIEF AG


Deutsche Bank Autoschalter  Düsseldorf  Foto Deutsche Bank AG, Historisches Institut
Deutsche Bank Autoschalter · Düsseldorf · © Deutsche Bank AG, Historisches Institut

CENTRAL  BUSINESS  DISTRICT

 

Der amerikanische Projektentwickler Hines will das Straßenkarree zwischen Königsallee, Bastionstraße, Breite Straße und Benrather Straße neu gestalten. Inzwischen sei die Bauvoranfrage gestellt (März 2015).

 

Die Gebäude entlang der Königsallee (bisher von der Deutsche Bank genutzt) sollen behutsam entflechtet und modernisiert werden. Die Häuser auf der Breite Straße sollen dagegen vollständig abgerissen und durch ein modernes Büro- und Geschäftshaus (etwa 20 000 Quadratmeter Fläche) ersetzt werden. Im Erdgeschoss werden Einzelhändler einziehen und in den acht Geschossen darüber sollen Büros entstehen.

 

 KÖ Quartier Düsseldorf

 Geschichte und Geschichten - Tradition verpflichtet


Airport-City

 

Bis Ende 2014 entstand direkt gegenüber der alten Flughafenverwaltungein ein Neubau. Dort haben etwa die Hälfte der insgesamt 1000 Verwaltungsmitarbeiter, die ihre Büros an verschiedenen Standorten hatten, einen zentral Arbeitsplatz gefunden.

 

Spannend ist die Frage, was aus dem 70 Jahre alten Verwaltungsgebäude, einem Riegel aus den 1940er Jahren, wird. Früher war dort auch der Reisemarkt angesiedelt. Das frei werdende Gebäude ist Teil eines langgestreckten Gebäuderiegels, in dem verschiedene, auch technische Bereiche untergebracht sind. Das Teilstück – wie der gesamte Riegel – steht nicht unter Denkmalschutz. "Mittelfristig wird es wohl abgerissen", sagt Flughafen-Sprecher Christian Hinkel. Für die künftige Nutzung gebe es verschiedene Ideen. Beim Bau des neuen Terminals war das Grundstück zur potenziellen Erweiterungsfläche erklärt worden.


Die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Stadtquartieren

 

Wie der richtige Mix an Immobilien und Menschen auch mit der Integration von Mikrowohn- und Apartment-Projekten gelingt, denn Düsseldorf ist eine der Single-Metropolen in Deutschland. Zu jedem zweiten Haushalt in der Stadt (genau 49,7 Prozent) gehört nur eine Person.

Genug passende Unterkünfte gibt es für diese Gruppe allerdings bei weitem nicht. Nur jede vierte Wohnung (26,2 Prozent) in der NRW-Landeshauptstadt bietet mit 1 oder 2 Zimmern die passende Größe. Und die Neubauten verstärken diese Diskrepanz leider weiter. Lediglich 15,1 Prozent der zwischen 2010 und 2014 errichteten Projekte haben maximal zwei Zimmer. Und auch bei den Baugenehmigungen liegt der Wert mit 18,6 Prozent weit unter dem benötigten Wert. Die Schere zwischen der Zahl der Single-Haushalte und passenden Wohn-Angeboten geht also in Zukunft noch weiter auseinander.

Bei dem Bedarf an besonderen Unterbringungsprojekten gibt es eine weitere Zielgruppe, die zu berücksichtigen ist. Nämlich diejenigen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen nur für einige Wochen oder Monate von ihrem eigentlichen Hauptwohnsitz entfernen und für diese Zeit eine zweite Unterkunft nutzen. In der Fachterminologie nennt man dies "Multilokales Wohnen". Dazu gehört unter anderem die immer größer werdende Schar an Projekt-Mitarbeitern oder Beratern, die etwa für drei oder vier Monate ein Unternehmen bei einer bestimmten Aufgabe unterstützen und dann zum nächsten Auftrag - oft in einer anderen Stadt - weiterziehen. Aber auch private Gründe, etwa weil sich die Familienmitglieder auf mehrere Städte verteilen, verstärkt zunehmend das Wohnen an mehreren Orten.

Bereits heute gibt es in Deutschland schätzungsweise 1,9 Millionen Haushalte, in denen die Menschen multilokal wohnen und leben. Das entspricht einem Anteil von fast fünf Prozent aller Haushalte. Dieser Gruppe werden angesichts steigender Mobilitätsansprüche in der Arbeitswelt sowie flexiblerer Lebensentwürfe zukünftig immer mehr Menschen hinzugerechnet. Umso wichtiger, dass bei Neubau-Projekten in den Zentrums-Lagen besser an diese Klientel gedacht wird.

Eine Immobilienentwicklung, die einen solchen, neuen Wohn-Bedarf im Blick hat, ist das Bauvorhaben der GBI AG am Düsseldorfer Hauptbahnhof, auf dem Gelände der dortigen ehemaligen Autoverlade-Station. Für die rund 17.000 Quadratmeter große, zwischen Harkortstraße, Graf-Adolf-Straße, Konrad-Adenauer-Platz und der Bahntrasse gelegene Fläche sollen nach dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens die Bauarbeiten Ende  2018 beginnen. Und zu dem dort geplanten Mix an Nutzungen gehören neben klassischen Hotels auch Apartment Hotels - also Zimmer mit Küchenzeile und zusätzlicher Ausstattung für längere Aufenthalte - sowie Studentenwohnungen, eine weitere Art des Multilokalen Wohnens.

In Düsseldorf kann man aus einem Bedarf für solche neue Wohnformen eine städtebauliche Tugend machen. Die Angebote für Projektmitarbeiter, Auszubildende oder Studenten können nämlich auch dazu beitragen, das Umfeld um den Düsseldorfer Hauptbahnhof, wieder in das städtische Leben zu integrieren. Es geht auch darum, in den entstehenden Gebäuden Menschen anzusiedeln, welche diesen Ort in künftig guter Lage Düsseldorfs als - vorübergehenden - Heimat-Standort annehmen und zudem den dort entstehenden öffentlichen Raum nutzen. Daher würden wir es auch sehr begrüßen, wenn im Zusammenhang mit unseren Bauaktivitäten, der Konrad-Adenauer-Platz eine neue Gestaltung erführe.

Da in den direkt an der Bahnstrecke gelegenen Unterkünften klassischer Wohnungsbau nicht umsetzbar ist, passen dafür ideal die Nachfrager temporären Wohnens, etwa der Apartment Hotels. Für diese wird über eine Gastronomie-Ansiedlung in den Erdgeschossen der benachbarten Hotels auch ein dringend benötigtes Angebot zur Verfügung gestellt.

Das Konzept ist klar: Die Studenten plus die Projektmitarbeiter oder andere Gäste mit längeren Aufenthalten werden einen Teil der freien Zeit im neu gestalteten, öffentlichen Raum rund um den Hauptbahnhof verbringen. Das macht das neu entstehende Areal attraktiv, lockt andere Gruppen an und trägt entscheidend zur Belebung des Standorts bei. Somit wird in Düsseldorf der richtige Mix an Immobilien und Menschen verwirklicht. Mit Hilfe der Immobilienentwicklung der GBI AG gelingt die Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung eines bislang eher stiefmütterlich behandelten Stadtquartiers.

© 2016 Heuer Dialog GmbH


"Zusammenkunft ist ein Anfang

Zusammenhalt ist ein Fortschritt

Zusammenarbeit ist ein Erfolg."

 

Henry Ford I.  Automobilhersteller

 


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