KÖ-QUARTIER  |  Königsallee   |  Stadtmitte

 KÖ-QUARTIER  |  Königsallee  |  Stadtmitte  |  © Rockpoint Group Complex Holding
KÖ-QUARTIER | Königsallee | Stadtmitte | © Rockpoint Group Complex Holding

Mitten in der Düsseldorf


Mitten in der Düsseldorfer Innenstadt, direkt an der Königsallee liegt das Kö-Quartier, ein Büroensemble aus sieben Gebäuden mit über 55.00 Quadratmetern Büro- und Einzelhandelsflächen sowie 420 Stellplätzen. Der Projektentwickler Hines wird im Joint-Venture mit einem deutschen Versorgungswerk das Kö-Quartier im Straßenkarree zwischen Königsallee, Benrather Straße, Breite Straße und Bastionsstraße neu gestalten.

msm meyer schmitz-morkramer plant für das Kö-Quartier ein neues Ensemble aus drei Gebäudekörpern in der Benrather Straße 29 sowie Breite Straße 20-28, das sich harmonisch in den Block und das städtebauliche Umfeld einfügt. Die Gebäudehöhen orientieren sich an der Umgebung und verbinden gekonnt unterschiedliche Geschossigkeiten. Für die Dachform wurde bewusst ein Mansarddach gewählt, das sich im denkmalgeschützen Bestand des Kö-Quartiers wieder findet.

Die Fassaden korrespondieren mit den Natursteingebäuden der Umgebung. Das Material wurde modern interpretiert und variiert in Fassadencharakter und Farbe. Durch das markante Eckgebäude Breite Straße / Benrather Straße mit großzügiger Rundung entsteht eine neue städtebauliche Betonung. Seine Bauform findet sich im umgebenden Stadtraum wieder und fügt sich homogen in den denkmalgeschützten, sensiblen Bestand ein.

Die Neuentwicklung von msm meyer schmitz-morkramer ist sowohl Teil des herausragenden Gebäudeensembles Kö-Quartier als auch eine eigenständige und klar ablesbare Büroadresse im Düsseldorfer Bankenviertel.

© MSM Meyer Schmitz-Morkramer Rhein GmbH

Geschichte und Geschichten - Tradition verpflichtet

 

Bis 1897 war die südlich der Benrather Brücke gelegene Westseite der Kö noch unbebautes Land und diente den Füsilieren der entlang der Kasernenstraße liegenden Kasernen als Exerzierfeld. Danach wandelte sich das Gebiet in einen Standort repräsentativer Bank- und Verwaltungsgebäude und insbesondere entlang der Königsallee zur bevorzugten Wohnadresse für wohlhabende Bürger, die mit ihren hochherrschaftlichen Villen ihren Wohlstand und ihre Bedeutung zum Ausdruck brachten. Dieser südwestliche Teil der Königsallee wurde damit repräsentatives Kernstück der Königsallee und zentraler Treffpunkt für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der Rheinmetropole.

 

Heute sind die diese Spuren der Zeit verwischt und kaum mehr spür- und sichtbar. Nur im Kö-Quartier kann man mit seinen historischen Gebäuden Königsallee 45 und 49-51 erahnen, wie dieser wichtigste und teuerste Geschäftsstandort in Düsseldorf vor über 100 Jahren einmal ausgesehen hat. Zu verdanken ist dies der Deutschen Bank, die seit 1904/1914 mit ihrem Stammhaus Königsallee 45 hier ansässig wurde und im Lauf der Zeiten das gesamte Straßenquartier arrondierte und zu ihrer rheinischen Unternehmenszentrale ausgebaut hatte.

 

Die Deutsche Bank begann bereits in der Mitte der 60er Jahre zielstrebig damit, im wertvollsten Innenstadtbereich die 5 Fremdgrundstücke im Quartier, die ca. 50% der Fläche ausmachten, aufzukaufen und hat diese Arrondierung erfolgreich 1976 abgeschlossen. Als die Bank ihre Kunden- und Geschäftsleitungsräume neu errichtete, musste sie sich auch entscheiden, die 1975 von der Thyssen Handelsunion / Mannesmann erworbenen historischen Denkmäler entlang der Königsallee zu Gunsten einer Neubaubauung abzureißen oder sie aufwendig zu sanieren.

 

Das Haus Königsallee 49 wurde 1906 durch den Münchner Architekt Gabriel von Seidl, der auch das Deutsche Museum und die Basilika St. Anna in München errichtet hatte für Frau Elodi Puricelli im Stil der deutschen Renaissance erbaut. Das Haus Königsallee 51 wurde 1906 von dem bekannten Düsseldorfer Architekten Otto Engler, der auch das Carschhaus in Düsseldorf gebaut hatte, für den Neusser Schraubenfabrikanten Christian Schaurte errichtet.

 

Neben einer herrschaftlichen und formenreichen Architektur glänzen die beiden Wohngebäude mit ihren historisierenden Werksteinfassaden und mit ihrer reichen Ausstattungspracht. Ihre reich geschnitzten Kassettendecken, Intarsien, Schmuckornamente und allegorischen Darstellungen in edlem Marmor, Stuck und Malerei sind durchaus vergleichbar mit italienischen Renaissance-Palästen. Die Gebäude wurden in der Zeit wirtschaftlicher Blüte des Bürgertums Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut und gelten als Denkmäler aus einer glanzvollen Epoche. Sie waren Antwort des erstarkten Bürgertums auf die Repräsentationsbauten des Adels und in dieser Art charakteristisch für die Königsallee, die von Anfang an eine Straße des Bürgers war.

 

Der Vorstand der Bank entschloss sich zur Erhaltung und sorgfältigen Restaurierung und die beiden Häuser später als Vorstands- und Repräsentationsräume zu nutzen. Die beiden prächtigen Gebäude erstrahlen seit 1980 wieder in ihrem alten Glanz und geben damit beredtes Zeugnis von der noblen Vergangenheit der Königsallee.

 

Auch das geschichtsträchtige Haus Königsallee 45 auf der Ecke Königsallee / Benrather Straße wurde in diesem Zusammenhang umfassend restauriert und steht mit ihren Salons, Besprechungsräumen und Büros seit 1983 den Privatkunden der Deutschen Bank zur Verfügung. Das markante, 1904 von dem Berliner Architekten W. Martens im neoklassizistischen Stil errichtete Gebäude ist eines der bekanntesten und repräsentativsten Häuser auf der Königsallee. Bauherr war die Bergisch-Märkische Bank, die mit der Deutschen Bank in einer Interessengemeinschaft verbunden war und 1914 in der Deutschen Bank aufging.


© Rockpoint Group Complex Holding

Hines erwirbt Kö-Quartier in Düsseldorf und Kronprinzbau in Stuttgart

 

Ein von Hines aufgelegter und gemanagter Fonds hat mit dem Kö-Quartier in Düsseldorf und dem Kronprinzbau in Stuttgart zwei Immobilien in Deutschland erworben. Der Kronprinzbau wurde von der Credit Suisse veräußert (Wir berichteten). Die Investments sollen langfristig im strategischen Bestand des Fonds verbleiben. Die Hines Immobilien GmbH übernimmt dabei das Asset- und Development-Management der Immobilien.


Das Kö-Quartier, ein Büroensemble aus sieben Gebäuden mit über 55.000 Quadratmetern Büro- und Einzelhandelsfläche sowie ca. 420 Stellplätzen, weist eine rund 140 Meter lange Front zur Königsallee in bester Düsseldorfer Büro- und Einzelhandelslage auf. Die Bestandsgebäude sind langfristig vermietet; unter anderem an die Deutsche Bank AG, Linklaters, Bank of Tokyo und Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG. Im Laufe der kommenden Jahre werden die fünf Bestandsgebäude entlang der Königsallee technisch modernisiert. Darüber hinaus ist ein Büroneubau auf der Breite Straße und der Benrather Straße mit Fertigstellung in 2017 geplant.

© Stadt Düsseldorf

Das Kö-Quartier, ein Gebäudeensemble aus sieben Gebäuden


Das Kö-Quartier erstreckt sich über das gesamte Straßenkarree zwischen Königsallee, Bastionstraße, Breite Straße und Benrather Straße und besteht aus den folgenden Einzelgebäuden:

  • Königsallee 45
  • Königsallee 47
  • Königsallee 49-51
  • Königsallee 53-55
  • Breite Straße 20
  • Breite Straße 28
  • Breite Straße 34

Königsallee 45

Das markante, 1904 von dem Berliner Architekten W. Martens im neoklassizistischen Stil auf dem Eckgrundstück Königsallee / Benrather Straße errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist eines der bekanntesten und repräsentativsten Häuser auf der Königsallee. Bauherr war die Bergisch-Märkische Bank, die 1914 in der Deutschen Bank aufging.

Sein jetziges Erscheinungsbild erhielt das Gebäude 1983, als es um 2 Dachgeschosse und die Rotunde über dem Hauptportal erweitert wurde.

Im Erdgeschoß befinden sich die exklusiven Geschäftsräume für die Privatkunden der Bank. Die oberen Geschosse sind ebenfalls den exklusiven Privatkundeneinrichtungen, wie z.B. Konferenzräume, Private Dining-Rooms, und Bibliothek sowie den Büros der Geschäftsleitung vorbehalten.

Nutzer: Deutsche Bank AG

 

Königsallee 47

Das Gebäude Königsallee 47 wurde 1983 im Zuge eines von der Deutschen Bank durchgeführten Refurbishments neu errichtet und reicht von der Königsallee bis zum Quartiergebäude Breite Straße 20, mit dem es in allen Geschossen verbunden ist. Hier befinden sich ebenerdig der Hauptzugang zur Deutschen Bank und die imposante und stark frequentierte mehrgeschossige, verglaste Empfangs- und Kundenhalle im Art-Deco-Stil.

In den Obergeschossen sind die Kundenbüros der Düsseldorfer Niederlassung der Bank untergebracht, sowie im 4./5. Obergeschoß eine großzügige zweigeschossige Empfangshalle für das im Dachgeschoß angeordnete Kongresszentrum. Im 5./6. Obergeschoß befindet sich eine große Mitarbeiterkantine mit Zentralküche, die auch den anderen Nutzern im Quartier offen steht.

Als Besonderheit verfügt dieses Gebäude in den Untergeschossen neben Tiefgaragenstellplätzen und Lagerräumen noch über einen Luftschutzbunker für 2.800 Personen.

Nutzer: Deutsche Bank AG

 

Königsallee 49-51

Die beiden unter Denkmalschutz stehenden Häuser Königsallee 49 und Königsallee 51 sind eines der letzten Zeugnisse der um die Jahrhundertwende 1900 erfolgten prächtigen Bebauung der Königsallee mit repräsentativen Patrizierhäusern.

Das Haus Königsallee 49 wurde 1906 durch den Münchner Architekt Gabriel von Seidl, der auch das Deutsche Museum und die Basilika St. Anna in München errichtet hatte, für Frau Elodi Puricelli im Stil der deutschen Renaissance erbaut. Das anschließende Nachbargebäude Königsallee 51 wurde zeitgleich von dem bekannten Düsseldorfer Architekten Otto Engler, der auch das Carschhaus in Düsseldorf gebaut hatte, für den Neusser Schraubenfabrikanten Christian Schaurte errichtet.

Neben einer herrschaftlichen und formenreichen Architektur glänzen die beiden Wohngebäude mit einer reichen Ausstattungspracht, mit ihren reich geschnitzten Kassettendecken, Intarsien, Schmuckornamenten und allegorischen Darstellungen in edlem Marmor, Stuck und Malerei durchaus vergleichbar mit italienischen Renaissance-Palästen.

Bevor die Deutsche Bank 1975 die beiden Häuser zur Arrondierung ihres Quartiers erwarb, dienten sie der Thyssen Handelsunion / Mannesmann als Bürohäuser. Diese beiden Häuser wurden als repräsentativer Sitz des Vorstandes der Bank und seinen Stabsabteilungen mit standesgemäßen Büros, Salons und Konferenz- und Veranstaltungsräumen durchgreifend renoviert, erweitert und umfassend modernisiert.

Im Jahr 2008 wurde das Gebäude für die internationale Anwaltskanzlei Linklaters LLP erneut vollständig restauriert und modernisiert und seit dem auch durch diese genutzt.

Nutzer: Linklaters LLP

 

Königsallee 53-55

Das Eckgebäude Königsallee / Bastionstraße entstand 1990 an Stelle des früheren, nach dem Krieg errichteten Hochhauses der Deutschen Bank AG. Mit dem Neubau erhielt die gesamte Quartiershälfte entlang der Königsallee wieder eine architektonisch einheitliche und zusammenhängende Gestaltung.

Das 7-geschossige Gebäude wurde als Multi-Tenant-Building konzipiert und zeichnet sich durch einen hohen und exklusiven Bau- und Ausstattungsstandard aus. Der Haupteingang mit einem großzügigen Lobbybereich liegt an der Königsallee. Ein weiterer Eingang befindet sich neben der Tiefgaragenzufahrt des Quartiers in der Bastionstraße. Alle Etagen verfügen über eigene Empfangs- und Loungebereiche.

Das Gebäude ist vollständig an renommierte Unternehmen aus dem Banken-, Anwalts- und Unternehmensberatungssektor, an Arztpraxen (Orthopädie, Neurochirurgie, Radiologie, Zahnheilkunde) und an das französische Konsulat vermietet.

Nutzer: Eurohypo AG, Egon Zehnder, Grooterhorst & Partner

 

Breite Straße 20 und Benrather Straße 20a

Das 1967 im typischen Stil der 60er Jahre errichtete Eckgebäude im Schnitt der Breite Straße und der Benrather Straße liegt gegenüber der Commerzbank AG, dem Benrather Karree und dem Dresdner Bank-Komplex Königsallee/Benrather Straße (heute Commerzbank) und verbindet die Quartiersgebäude Breite Straße 28 mit dem historischen Stammgebäude Königsallee 45 an der Ecke Königsallee / Benrather Straße.

Während im Erdgeschoß Kundenräume einer kleinen Bank und ein Showroom für Premium-Immobilien angesiedelt sind, werden die Obergeschosse seit ihrer Errichtung von der Deutschen Bank AG als Büroräume genutzt und sind mit den übrigen Bankgebäuden verbunden. Die technische Ausstattung und Infrastruktur des Gebäudes wurde während seiner Nutzung laufend den veränderten Bedingungen und Anforderungen angepasst und befindet sich in modernem Zustand.

Deutsche Bank AG, Leading Buildings,

 

Breite Straße 28

Das Gebäude wurde 1981 an Stelle des ehemaligen Rheinstahlhauses im selben Baustil wie das zuvor errichtete, benachbarte Eckgebäude Breite Straße 30-34 fertig gestellt und verbindet das Eckgrundstück mit dem Hauptgebäude der Deutsche Bank AG an der Königsallee und dessen Querriegel zur Breite Straße mit der Kundenhalle der Bank.

Wie beim Nachbargebäude Breite Straße 30-34 sind Architektur, Ausstattung, Technik und Flächenlayouts des Gebäudes an den hohen technischen Nutzungsanforderungen der Deutschen Bank ausgerichtet. Dies findet neben der hohen Ausstattungsqualität und Infrastruktur Ausdruck in der eleganten geometrischen Fassadengestaltung aus Glas und braunem Granit und an den 3 Meter hohen, hocheffizienten Handel- und Großraumflächen.

Alle Geschosse gehen in den Querriegel des Gebäudes Königsallee 49 über und sind daher mit dem Hauptgebäude der Deutschen Bank verbunden. Das Gebäude wird, wie das Hauptgebäude Königsallee 49, komplett von der Deutschen Bank genutzt.

Nutzer: Deutsche Bank AG

 

Bastionstrasse 32 und Breite Strasse 30-34

1978 im Zusammenhang mit dem neuen Hauptgebäude Königsallee 47, dem Nachbargebäude Breite Straße 28 und der Tiefgaragenanlage auf einem ehemaligen Tankstellengrundstück errichtet, waren in dem Gebäude Breite Straße 30-34 und dem Nachbargebäude Breite Straße 28 ursprünglich die Börsenabteilung und die EDV der Deutschen Bank untergebracht. Heute residieren in dem Gebäude die Bank of Tokyo Mitsubishi und das Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz.

Das Gebäude beherbergt zugleich die gemeinsame Technikzentrale und das Blockheizkraftwerk für das gesamte Quartier und ist soweit das "technische Herz" des Kö-Quartiers. Hier liegen in der Bastionstraße auch die zentrale Ein- und Ausfahrt zur gemeinsamen, viergeschossigen Tiefgarage unter dem Quartier und die Anlieferungszone für das Quartier.

Architektur, Ausstattung, Technik und Flächenlayouts des Gebäudes wurden an den hohen technischen Nutzungsanforderungen der Deutschen Bank ausgerichtet. Dies findet neben der hohen technischen Ausstattungsqualität und Infrastruktur Ausdruck in der eleganten geometrischen Fassadengestaltung aus Glas und braunem Granit und an den 3 Meter hohen, multifunktional nutzbaren und flexibel gestaltbaren Etagenflächen.

Nutzer: Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, Lang & Schwarz, Linklaters LLP


© Rockpoint Group Complex Holding


OBJEKTINFOS

Standort: KÖ-QUARTIER  |  Königsallee  |  Stadtmitte

Architekt: msm meyer schmitz-morkramer, Köln

ProjektentwicklungHines Immobilien GmbH im Joint-Venture mit einem deutschen Versorgungswerk

Art: Bürogebäude, Einzelhandel, teilweise Neubau

Baubeginn:  2015 (geplant)
Fertigstellung:  2017 (geplant)

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